10.-12. Juni 2011 - Pfingsten - Amphitheater Gelsenkirchen
| Enemy Of The Sun |
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Enemy of the Sun
Zu Beginn will der berüchtigte Funke aber noch nicht ganz überspringen. Erst als Gitarrist Waldemar Sorychta 'Lives Based On Conflicts' anstimmt, wird die halbwegs ausgeschlafene Menge warm und reckt die Hörner des höllischen Ziegenpeters in die Höhe - der geforderte Circle Pit will aber dennoch nicht zustande kommen, wahrscheinlich haben Exodus von gestern Abend noch spürbare Spuren hinterlassen. Trotz fehlender blauer Flecken und verlorenen Extremitäten haben Band und Zuhörer dick Spaß und feiern die Gegner der Sonne gut ab (das ganze Festival dürfte übrigens am dritten backofenheißen Tag in Folge dem Bandnamen eigentlich nur zusprechen). Einziger Kritikpunkt ist der etwas unsichere cleane Gesang von Jules Neväri, der aber durch seinen Sympathiebonus, das gute Rumgekrächze und die extrem tight agierenden Saiten- und Stöckeschwinger in seinem Rücken wieder wettgemacht wird. ENEMY OF THE SUN - immer her damit bei der Hitze! [sk] |
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Die ungnädige 12-Uhr-Position belegen an diesem sonnigen Sonntag ENEMY OF THE SUN und legen thrashig brachial mit dem Song 'Emptiness' los. Dank ausgiebigem Soundcheck präsentiert sich das Quartett auch mit einer richtig dicken Soundwand. Frontmann Jules Neväri nutzt die Vorlage seiner instrumentalischen Mitstreiter gekonnt und verbucht mächtig Kilometergeld in alle Richtungen.
Trotz fehlender blauer Flecken und verlorenen Extremitäten haben Band und Zuhörer dick Spaß und feiern die Gegner der Sonne gut ab (das ganze Festival dürfte übrigens am dritten backofenheißen Tag in Folge dem Bandnamen eigentlich nur zusprechen). Einziger Kritikpunkt ist der etwas unsichere cleane Gesang von Jules Neväri, der aber durch seinen Sympathiebonus, das gute Rumgekrächze und die extrem tight agierenden Saiten- und Stöckeschwinger in seinem Rücken wieder wettgemacht wird. ENEMY OF THE SUN - immer her damit bei der Hitze! [sk]