10.-12. Juni 2011 - Pfingsten - Amphitheater Gelsenkirchen
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Iced Earth
Für mich persönlich ist Tim "Ripper" Owens einer der besten und variabelsten Metal-Sänger der vergangenen Jahre. Umso größer war natürlich auch die Enttäuschung, als der Ripper am Ende des vergangenen Jahres so mir nichts, dir nichts vor die Tür gesetzt wurde - zumal er das Schicksal ja nicht zum ersten Mal erlitten hat. Der ICED EARTH Headliner-Show auf dem Rock Hard Festival sah ich somit auch eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite freute ich mich, Matt Barlow auch einmal live erleben zu können, da ich ICED EARTH bisher nur mit Owens live gesehen hatte (als langjähriger ICED EARTH-Fan sowieso eine mehr oder minder große Schande), auf der anderen Seite hatte ich so meine Bedenken, ob ICED EARTH in der neuen alten Besetzung am Gesang ihren grandiosen Erfolg vom letztjährigen W:O:A wiederholen oder gar toppen können. Und was soll ich sagen? Geil war's. Matt Barlow sang wirklich sehr gut, die Lichtshow war stimmig, die Songauswahl ließ keine Wünsche offen. Sowohl die alten Stormrider-Songs als auch Tracks vom aktuellen Album wurden gespielt, Ripper-Songs genauso wie Barlow-Songs, alles sehr ausgeglichen. Lediglich an den Pyros wurde in diesem Jahr gespart, was aber nicht weiter negativ auffiel. Barlow hatte eine Bühnenpräsenz sondergleichen, sprang, bewegte sich von links nach rechts, animierte zum Mitsingen. Klasse! So muss eine Headlinershow aussehen. Man darf auf das kommende Album gespannt sein, ich für meinen Teil bin es jedenfalls. Ein würdiger Festivalabschluss. [jp] |
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Dem Publikum gefiel es auch, bei späteren Gesprächen mit einigen der anwesenden Metalheads herrschte ein durchweg positiver Tenor.